Tiere orientieren sich an Wiederholung. Wenn Futter, Spiel und Ruhe zu ähnlichen Zeiten kommen, wird aus dem fremden Ort schneller ein Zuhause. Hier lesen Sie, wie Sie in den ersten Tagen einen Ablauf finden, der zu Ihrem Tier und zu Ihnen passt.
Legen Sie von Anfang an feste Zeiten für die Mahlzeiten fest und, wenn ein Hund eingezogen ist, für die Spaziergänge. Ihr Tier lernt schnell, worauf es sich verlassen kann, und das gibt Ruhe. Wer das Tier versorgt, macht es möglichst auf dieselbe Weise: gleicher Napf, gleicher Platz, gleiches Wort. Kleine Abweichungen sind kein Problem, solange das Muster erkennbar bleibt und der Tag für Ihr Tier vorhersehbar ist.
Ein Welpe lernt Stubenreinheit am leichtesten, wenn Sie ihn nach dem Schlafen, nach dem Fressen und nach dem Spielen gleich nach draußen bringen, am besten immer an eine ähnliche Stelle. Loben Sie ihn ruhig und freundlich, wenn es draußen klappt. Geht drinnen etwas daneben, wischen Sie es ohne Aufhebens weg; Schimpfen hilft nicht, es macht ihn nur unsicher. Mit Geduld stellt sich die Stubenreinheit nach und nach ein.
Planen Sie auch Ruhe ein. Junge Tiere schlafen viel, und ein Tag voller Eindrücke will verarbeitet werden. Gönnen Sie Ihrem Tier Pausen, in denen niemand etwas von ihm möchte, und wecken Sie es nicht, um es anderen zu zeigen. Ein ausgeruhtes Tier lernt leichter und bleibt gelassener, wenn etwas Neues auf es zukommt. Auch für Sie selbst sind diese ruhigen Stunden eine gute Gelegenheit zum Durchatmen.
Und besprechen Sie in der Familie, was gilt: Darf der Hund aufs Sofa, bekommt die Katze etwas vom Tisch, wer füttert morgens? Gleiche Regeln für alle machen es Ihrem Tier leicht, denn es versteht nicht, warum etwas bei dem einen erlaubt ist und bei der anderen nicht. Schreiben Sie die wichtigsten Absprachen ruhig auf und hängen Sie sie an den Kühlschrank. Was am Anfang gilt, lässt sich später leichter halten als ändern.
Was vor dem Einzug bereitliegen sollte und welche Termine in den ersten Wochen anstehen, lesen Sie hier.