Knobelspielzeug verspricht einen ausgelasteten Hund auf Knopfdruck. Es kann eine gute Ergänzung sein, gerade an Tagen, an denen draußen wenig geht. Bewegung, Schnüffeln und gemeinsame Zeit ersetzt es nicht, und zu viel davon kann Ihren Hund überfordern.
Ein Futterball, eine Schnüffelmatte oder ein Brett mit Klappen und Schiebern stellt Ihrem Hund eine kleine Aufgabe: Wie komme ich an das Futter? Das beschäftigt den Kopf, und an Tagen, an denen draußen wenig geht, ist das viel wert. Fangen Sie gemeinsam an und zeigen Sie ihm die Lösung in leichten Schritten, zum Beispiel mit offenen Klappen, statt ihn mit einem schweren Spiel allein zu lassen. So lernt er, dass sich Ausprobieren lohnt.
Beim Kauf zählt, was das Spielzeug aushält und wie es gebaut ist. Es sollte zur Größe Ihres Hundes passen, keine kleinen Teile haben, die er abkauen oder verschlucken kann, und sich gut reinigen lassen, denn Futterreste in Ritzen verderben schnell. Ein stabiler Boden, der nicht verrutscht, hält länger als bunte Aufsätze. Teuer muss es nicht sein: Ein Muffinblech mit ein paar Bällen über den Leckerli ist ein Klassiker.
Ein Knobelspiel ist kein Kauspielzeug. Bleiben Sie dabei, solange Ihr Hund spielt, räumen Sie es danach weg und ersetzen Sie es, sobald es beschädigt ist. Manche Hunde versuchen, eine Aufgabe mit Gewalt zu lösen, und nagen am Material, statt zu schieben; dann war das Spiel zu schwer, und eine einfachere Variante hilft. Loben Sie jeden Lösungsschritt, auch den kleinen, denn Beschäftigung soll Erfolg bringen.
Und dann kommt die Ruhe. Ein erwachsener Hund verbringt einen großen Teil des Tages mit Dösen und Schlafen, Welpen und ältere Hunde noch mehr. Wer ständig beschäftigt wird, lernt nicht, abzuschalten. Hecheln ohne Anstrengung, Fiepen, wildes Kratzen am Spielzeug oder Unruhe nach dem Spiel können Ihnen zeigen, dass es zu viel war. Dann lieber kürzer, leichter und seltener, mit einem ruhigen Platz danach.
Was sich im Alter ändert und was Ihrem Hund dann guttut, lesen Sie unter Älter werdendes Tier.