Für ein gutes Suchspiel braucht es keine Ausrüstung: ein paar Leckerli, etwas Platz und ein wenig Geduld. Schon kurze Suchrunden können Ihren Hund angenehm müde machen. So fangen Sie an, und so bleibt es spannend, ohne ihn zu überfordern.
Beginnen Sie leicht. Ihr Hund schaut zu, während Sie ein Leckerli ein paar Schritte entfernt gut sichtbar ablegen. Dann darf er los, und wenn er es findet, freuen Sie sich mit ihm. Wählen Sie für den Anfang eine ruhige Ecke ohne Ablenkung. Klappt das sicher, legen Sie das Leckerli hinter ein Stuhlbein, unter einen umgedrehten Becher oder rollen es in ein altes Handtuch ein, das er erst aufrollen muss.
Steigern Sie die Schwierigkeit in kleinen Schritten: erst ein Versteck im selben Raum, später in einem anderen Zimmer, dann mehrere Verstecke nacheinander. Draußen können Sie einen Teil des Futters auf dem Rasen verstreuen oder eine kleine Spur legen, der er folgt. Auch ein vertrautes Spielzeug lässt sich verstecken; manche Hunde suchen es mit größerer Begeisterung als jedes Leckerli. Wechseln Sie die Verstecke, damit es spannend bleibt.
Ziehen Sie die Leckerli von der Tagesmenge ab, damit aus der Beschäftigung keine zusätzliche Mahlzeit wird. Wer dafür einen Teil des gewohnten Trockenfutters nimmt, braucht gar keine Extras. Achten Sie außerdem auf den Ort: Glatte Böden und enge Ecken sind für stürmische Sucher nicht ideal, und draußen sollte die Stelle sauber sein, damit Ihr Hund nichts anderes aufnimmt als das, was Sie versteckt haben.
Machen Sie die Aufgabe anfangs so leicht, dass Ihr Hund sicher Erfolg hat, und hören Sie auf, solange er noch Lust hat. Wird er hektisch, fiept er oder gibt er auf, war das Versteck zu schwer oder die Runde zu lang. Dann gehen Sie beim nächsten Mal einen Schritt zurück. Wenige Minuten konzentriertes Suchen können für einen Hund schon viel sein; danach tut eine ruhige Pause gut, in der das Spiel nachwirken darf.
Was vor dem Einzug bereitliegen sollte und wie die ersten Tage gelingen, lesen Sie unter Neu im Haus.