Neben Heu gehört frisches Grün zu jedem Tag. Am besten ist es so, wie es auf der Wiese wächst, und am besten verträgt es sich, wenn Sie es langsam einführen. Was in den Napf darf und worauf Sie beim Füttern achten sollten.
Wiesengras, Löwenzahn und Kräuter kommen dem am nächsten, was Kaninchen und Meerschweinchen in der Natur fressen. Dazu passen Blattgemüse und Salate, Kräuter wie Petersilie oder Dill und Gemüse wie Fenchel oder Möhrengrün. Pflücken Sie nur dort, wo nicht gedüngt oder gespritzt wird und keine Hunde unterwegs sind, und bringen Sie nur Pflanzen mit, die Sie sicher erkennen. Im Zweifel bleibt die Pflanze stehen.
Wichtig ist die Umstellung: Nach dem Winter oder bei einem neuen Tier gewöhnen Sie den Darm über einige Tage bis Wochen an frisches Grün, mit kleinen Mengen, die Sie langsam steigern. Zu viel Neues auf einmal kann Blähungen und Durchfall auslösen. Füttern Sie frisches Grün lieber in mehreren Portionen über den Tag verteilt als eine große Menge auf einmal, und entfernen Sie rechtzeitig, was welk geworden ist.
Meerschweinchen haben eine Besonderheit: Sie können Vitamin C nicht selbst bilden und brauchen es täglich mit dem Futter, etwa über Paprika, Petersilie oder frische Kräuter. Fehlt es über längere Zeit, können sie ernsthaft krank werden. Kaninchen bilden Vitamin C selbst, profitieren aber ebenso von frischem Grün. Achten Sie bei Meerschweinchen deshalb darauf, dass jeden Tag etwas Vitamin-C-reiches im Napf liegt.
Obst ist wegen des Zuckers nur eine gelegentliche Kleinigkeit, etwa ein Stück Apfel. Frisches Wasser muss immer bereitstehen, auch wenn die Tiere viel Grünes bekommen, am besten in einem schweren Napf, der nicht umkippt. Waschen Sie Gemüse aus dem Handel, geben Sie es zimmerwarm und nicht direkt aus dem Kühlschrank, und bleiben Sie bei den Sorten, die Ihre Tiere gut vertragen. Neues probieren Sie in kleinen Mengen.
Ab wann ein Tier als alt gilt und welche Veränderungen dann normal sind, lesen Sie unter Älter werdendes Tier.