Kaninchen draußen

Kaninchen im Garten: was ein sicheres Außengehege braucht

Draußen können Kaninchen graben, in der Sonne liegen und mit den Jahreszeiten leben. Damit das gut geht, muss das Gehege vor allem eines sein: sicher. Sicher vor Räubern, vor Hitze und Nässe, und groß genug, um darin wirklich zu leben.

Schutz von allen Seiten: oben, unten und ringsum

Ein Außengehege muss drei Dinge leisten: Räuber fernhalten, vor dem Wetter schützen und genug Platz bieten. Worauf es dabei ankommt, lesen Sie hier Schritt für Schritt.

Füchse, Marder und Greifvögel sind für Kaninchen eine echte Gefahr. Ein Außengehege braucht deshalb ein stabiles Gitter, auch nach oben, und einen Schutz im Boden, denn Kaninchen graben sich hinaus und Räuber graben sich hinein. Dünner Maschendraht hält oft nicht stand; fester Draht mit kleinen Maschen ist sicherer. Im Boden können Sie Gitter verlegen oder die Ränder des Geheges tief in die Erde einlassen.

Kaninchen vertragen Kälte besser als Hitze. Im Sommer brauchen sie Schatten und kühle Plätze, etwa unter Büschen oder einem Sonnensegel, im Winter eine trockene, zugfreie Schutzhütte mit viel Stroh, die vom Boden abgehoben steht. Nasses Fell kühlt schnell aus, deshalb gehört ein überdachter Bereich dazu. Wasser muss immer frisch sein und darf im Winter nicht einfrieren; wechseln Sie es bei Frost mehrmals am Tag.

Die Fläche draußen sollte mindestens so groß sein wie drinnen: Sechs Quadratmeter für zwei Tiere sind das Minimum, mehr ist besser. Gras, Erde und eine Buddelecke machen das Gehege lebendig, Äste und Verstecke gliedern es. Achten Sie darauf, dass keine giftigen Pflanzen im oder am Gehege wachsen und der Boden nicht dauerhaft nass wird. Bereiche, die sich zwischendurch erholen dürfen, halten den Rasen gesund.

Sollen Ihre Kaninchen nach draußen umziehen, dann im Frühjahr, damit sie sich an die Temperaturen gewöhnen und ein Winterfell bilden können, nie mitten im Winter aus der warmen Wohnung. Halten Sie Kaninchen draußen immer mindestens zu zweit, damit sie sich gegenseitig wärmen können. Und schauen Sie täglich nach ihnen, auf Fell, Kot und Fressen, denn Kaninchen zeigen Beschwerden oft erst spät und nur leise.

Ein Außengehege ist fertig, wenn Sie nachts ruhig schlafen können.

Liam David O'Connell-Peterson

  • AutorLiam David O'Connell-PetersonThe Product Excellence Forge

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