Eine Betreuung kann nur so gut für Ihr Tier sorgen, wie sie es kennt. Eine gute Übergabe gibt ihr alles mit, was sie dafür braucht: das gewohnte Futter, die wichtigen Kontakte und ein paar Worte darüber, was Ihr Tier ausmacht.
Schreiben Sie auf, was Ihr Tier frisst, wann und wie viel, und geben Sie das gewohnte Futter in ausreichender Menge mit. Ein Futterwechsel im Urlaub schlägt vielen Tieren auf den Magen, und die neue Umgebung ist schon Aufregung genug. Braucht Ihr Tier Medikamente, gehören Name, Dosis und Zeitpunkt auf denselben Zettel, dazu genug Vorrat für die ganze Zeit und ein paar Tage mehr, falls sich die Rückreise verschiebt.
Dazu kommen die Kontakte: Ihre Nummer im Urlaub, eine Person vor Ort, die im Notfall für Sie entscheiden darf, und Ihre Tierarztpraxis. Legen Sie den Impf- oder Heimtierausweis bei und klären Sie vorher, bis zu welcher Summe die Betreuung eine Behandlung beauftragen darf, wenn Sie nicht erreichbar sind. Das klingt nüchtern, spart im Ernstfall aber wertvolle Zeit und allen Beteiligten schwere Entscheidungen.
Sagen Sie, was Ihr Tier ausmacht: was ihm Angst macht, etwa Gewitter, Feuerwerk oder Staubsauger, wo es gern ausbüxt, wie es sich mit anderen Tieren verträgt und woran man merkt, dass es ihm nicht gut geht. Auch Gewohnheiten helfen, wie die Zeit des Spaziergangs, ein Lieblingsplatz oder ein Wort, auf das es hört. Je mehr die Betreuung davon weiß, desto schneller fühlt sich Ihr Tier bei ihr zu Hause.
Eine vertraute Decke oder ein Spielzeug mit dem Geruch von zu Hause hilft beim Ankommen in der fremden Umgebung. Bringen Sie Ihr Tier in Ruhe und mit etwas Zeit hin, nicht in letzter Minute vor der Abfahrt. Halten Sie den Abschied kurz und freundlich, das macht es vielen Tieren leichter. Und wenn Sie wissen möchten, wie es geht, sprechen Sie vorher ab, wann ein Anruf oder ein Foto passt, damit alle entspannt bleiben.
Futter, Ausweis, Medikamente: Mit der Packliste für Urlaub und Ausflüge vergessen Sie für die Betreuung nichts.