Für Futter gelten strengere Angaben als für Zubehör. Was auf der Packung stehen muss, gehört grundsätzlich auch in Ihr Online-Angebot, damit Tierhalter vor dem Kauf lesen können, was sie ihrem Tier geben. Welche Angaben das sind und wo Fehler lauern.
Zuerst die Art des Futters: Alleinfutter deckt den Bedarf eines Tieres, wenn es nach der Empfehlung gefüttert wird; Ergänzungsfutter und Snacks ergänzen die Ration. Dazu gehört die Tierart, für die das Futter bestimmt ist. Diese Einordnung steht auf der Packung und gehört an eine gut sichtbare Stelle im Angebot, nicht in einen Text weit unten, den kaum jemand liest.
Dann die Zusammensetzung, die Zusatzstoffe und die analytischen Bestandteile wie Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche. Übernehmen Sie diese Angaben wörtlich von der Packung, in derselben Reihenfolge und mit denselben Bezeichnungen. Eine gekürzte oder umformulierte Deklaration verändert ihre Aussage, und für Tiere mit Unverträglichkeiten kann jedes einzelne Wort zählen.
Zu den Angaben gehören außerdem die Fütterungsempfehlung, die Nettomenge und die Angaben zum Verantwortlichen für das Futter mit Name und Anschrift. Begriffe wie Bio oder Diät sind in der Futterkennzeichnung an feste Regeln gebunden. Verwenden Sie sie nur, wenn die Packung sie trägt, und übernehmen Sie keine Werbeaussagen, die auf der Packung nicht stehen und die Sie nicht belegen können.
Prüfen Sie Ihre Futterangebote regelmäßig gegen die aktuelle Packung. Hersteller ändern Rezepturen, und eine veraltete Deklaration ist für Tierhalter ärgerlich, für allergische Tiere womöglich riskant. Ein Foto der Rückseite ersetzt die Angaben im Text nicht, kann sie aber gut ergänzen. Wie Tierhalter eine Futterpackung lesen, erklärt unser Ratgeber Hund aus ihrer Sicht.
Was Alleinfutter von Ergänzungsfutter unterscheidet, erklärt unser Ratgeber Hund für Tierhalter.