Wenn Ihr Kunde nach einem Widerruf, einer Rückgabe oder einem Storno sein Geld zurückbekommt, stellt sich die Frage nach der Provision, die der Marktplatz beim Kauf einbehalten hat. Was Sie dazu wissen sollten und wie Sie solche Fälle einplanen.
Beim Kauf teilt PayPal die Zahlung auf: Ihr Anteil geht auf Ihr Geschäftskonto, die Provision an den Marktplatz. Kommt es später zu einer Erstattung, geht der Kaufpreis an Ihren Kunden zurück. Was in diesem Fall mit der bereits einbehaltenen Provision geschieht, ist Teil der Bedingungen, zu denen Sie im Marktplatz verkaufen. Lesen Sie diese Bedingungen vor dem Start genau.
Für Ihre Kalkulation ist das wichtig. Unterscheiden Sie dabei die Fälle: Ein Widerruf ohne Mangel, eine Rückgabe wegen eines Mangels und ein Storno vor dem Versand können sich unterschiedlich auswirken, auch auf Ihre eigenen Kosten für Versand und Verpackung. Rechnen Sie mit einem gewissen Anteil an Rückgaben und beziehen Sie ihn in Ihre Preise ein.
Dokumentieren Sie jede Erstattung vollständig: Datum, Anlass, erstatteter Betrag und, soweit vorhanden, die Angaben zur Provision. So können Sie später nachvollziehen, welche Kosten ein Rückläufer verursacht hat, und Sie haben die Belege für Ihre Buchhaltung beisammen. Für die Provision erhalten Sie eine Rechnung vom Marktplatz; legen Sie sie zu dem jeweiligen Verkauf.
Die beste Vorsorge gegen Erstattungen bleibt ein Angebot, das hält, was es verspricht. Genaue Maße, ehrliche Bilder und vollständige Angaben führen zu weniger Rückgaben, und weniger Rückgaben bedeuten weniger Aufwand und weniger offene Fragen zur Provision. Wie eine gute Produktbeschreibung aussieht, erklärt die Seite Auf dem Marktplatz verkaufen.
Welche Kosten bei einem Verkauf im Marktplatz anfallen: Darum geht es auf der Seite Was das kostet.