Was passiert bei Absagen?

Absagen und Verschieben: Ihre Regeln, klar genannt

Termine fallen aus, Pläne ändern sich, Tiere werden krank. Deshalb legen Sie als Betrieb fest, welche Regeln für Absagen und Verschieben gelten. Je klarer Sie sie nennen, desto weniger Ärger gibt es, wenn es einmal nötig wird.

Faire Regeln, die jeder vor dem Buchen versteht

Gute Regeln für Absagen sind nicht die strengsten, sondern die klarsten. Sie schützen Ihre Zeit und nehmen Tierhaltern die Unsicherheit, was bei einer Änderung passiert.

Legen Sie fest, bis wann Tierhalter einen Termin absagen oder verschieben können und was gilt, wenn es später geschieht. Nennen Sie das in einfachen Worten und ohne versteckte Bedingungen. Tierhalter sollen vor dem Buchen verstehen, worauf sie sich einlassen – nicht erst dann, wenn sie absagen müssen, weil ihr Tier krank geworden ist. Klare Regeln wirken fair und werden eher eingehalten.

Denken Sie auch an die andere Richtung: Was passiert, wenn Sie selbst einen Termin absagen oder verschieben müssen? Sagen Sie so früh wie möglich Bescheid, bieten Sie einen neuen Termin an und halten Sie sich an dieselbe Fairness, die Sie von Tierhaltern erwarten. Verlässlichkeit ist das, was aus einer ersten Buchung eine zweite macht. Ein abgesagter Termin ist ärgerlich, ein unangekündigter ein Vertrauensbruch.

Bedenken Sie bei Ihren Regeln, dass Tiere unberechenbar sind. Ein Hund wird über Nacht krank, eine Katze ist vor dem Tierarzttermin nicht zu finden. Regeln, die solche Fälle mit Augenmaß behandeln, zeigen Tierhaltern, dass Sie verstehen, womit sie leben. Das heißt nicht, auf jede Regel zu verzichten – sondern sie so zu fassen, dass sie für beide Seiten tragbar und nachvollziehbar ist.

Die klarste Regel ist die fairste – für den Betrieb und für das Tier.

Kenji Mateo Tanaka-Moreno

  • AutorKenji Mateo Tanaka-MorenoThe Harmony Lab

Klar vorher geregelt, fair hinterher

Welche Regeln für Tierhalter gelten, wenn sie bei Ihnen buchen, lesen Sie auf der Seite Unsere Regeln.