Wer im Marktplatz verkauft, sammelt schnell viele Belege: Rechnungen an Kunden, Rechnungen über die Provision, Übersichten aus PayPal, Belege zu Erstattungen. Wie Sie diese Belege so ablegen, dass Ihre Buchhaltung sie findet.
Digitale Belege bewahren Sie digital auf. Eine Rechnung, die Sie als Datei erhalten, legen Sie als Datei ab, in ihrer ursprünglichen Form und unverändert. Ausdrucke allein reichen dafür nicht. Das gilt für die Rechnungen des Marktplatzes ebenso wie für Übersichten aus PayPal und für Ihre eigenen Rechnungen an Kunden.
Ordnen Sie Ihre Belege nach einem festen Muster, etwa nach Monat und Art: Einnahmen, Provision, Zahlungen, Erstattungen. Geben Sie Dateien sprechende Namen, die Datum und Art verraten. So finden Sie eine Rechnung auch nach langer Zeit wieder, und Ihre Buchhaltung oder Ihre Steuerberatung kann ohne Rückfragen arbeiten.
Verknüpfen Sie zusammengehörende Belege. Zu einem Verkauf gehören Ihre Rechnung an den Kunden, der Zahlungseingang bei PayPal und der Anteil an der Provisionsrechnung. Kommt es zu einer Erstattung, gehören die Rücksendung, die Rückzahlung und die Korrekturrechnung dazu. Eine gemeinsame Bestell- oder Rechnungsnummer hält diese Kette zusammen.
Belege müssen Sie über viele Jahre aufbewahren; die genauen Fristen hängen von der Art des Belegs ab. Klären Sie mit Ihrer Steuerberatung, wie lange Sie was aufbewahren und in welcher Form. Sichern Sie Ihre Ablage regelmäßig an einem zweiten Ort, damit ein defekter Rechner nicht Ihre gesamte Buchhaltung mitnimmt.
Wo Sie jeden Verkauf in Ihrem PayPal-Geschäftskonto finden und wie Sie Zahlungen Ihren Bestellungen zuordnen.