Spielen mit Katzen

Jagen ohne Maus: Beschäftigung für Wohnungskatzen

Jede Katze ist eine Jägerin, auch auf dem Sofa. Wer ihr drinnen die Jagd ermöglicht, schenkt ihr mehr als Zeitvertreib: Bewegung, Spannung und das gute Gefühl, Beute zu machen. Wie Sie mit wenig Aufwand richtig spielen, zeigt dieser Beitrag.

Jagd im Wohnzimmer: spielen, wie Katzen jagen

Katzen jagen nicht lange, sondern oft. Wer das weiß, spielt kürzer, aber regelmäßiger, und lässt die Katze am Ende gewinnen. Dazu kommen Futterspiele und ein Blick auf die Sicherheit.

Katzen jagen in kurzen, intensiven Momenten: lauern, anschleichen, zupacken. Eine Federangel oder ein Spielzeug an einer Schnur, das Sie wie eine Beute bewegen, mal versteckt hinter einer Ecke, mal davonhuschend über den Boden, trifft genau diesen Rhythmus. Bewegen Sie die Beute von der Katze weg, nicht auf sie zu; so verhält sich auch eine echte Maus. Mehrere kurze Runden am Tag sind besser als eine lange.

Am Ende sollte Ihre Katze ihre Beute fangen dürfen, denn ein Spiel, das nie mit einem Fang endet, kann frustrieren. Geben Sie danach eine kleine Portion aus der Tagesmenge: So folgt auf die Jagd die Mahlzeit wie in der Natur, und viele Katzen kommen danach besser zur Ruhe. Laserpointer sind aus diesem Grund umstritten, denn ihr Punkt lässt sich nie fangen. Wer einen nutzt, lässt das Spiel auf einem greifbaren Spielzeug enden.

Auch Fressen kann Jagd sein. Geben Sie einen Teil des Trockenfutters in ein Fummelbrett oder verstecken Sie ihn in der Wohnung, statt alles in den Napf zu füllen, und bleiben Sie dabei bei der gewohnten Tagesmenge. Zu Beginn liegen die Stücke gut sichtbar, später dürfen die Verstecke schwieriger werden. Ein Karton mit ein paar Löchern, in dem einige Stücke liegen, ist ein Fummelbrett, das nichts kostet.

Räumen Sie Angeln und Schnüre weg, sobald das Spiel vorbei ist: Verschluckte Fäden sind für Katzen gefährlich. Kleine Bälle und Mäuse sollten keine losen Teile haben. Und achten Sie auf die Grenze: Bleibt Ihre Katze nach dem Spiel lange aufgedreht, war es zu viel. Fehlt ihr die Lust plötzlich ganz, lohnt sich ein Blick der Tierarztpraxis, denn Katzen zeigen Beschwerden oft nur dadurch, dass sie sich zurückziehen.

Für eine Wohnungskatze sind wir es, die jeden Tag die Maus bewegen müssen.

Liam David O'Connell-Peterson

  • AutorLiam David O'Connell-PetersonThe Product Excellence Forge

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