Autofahrt

Lange Autofahrt mit Hund: So bleibt sie entspannt

Eine lange Fahrt ist für einen Hund vor allem eines: lang. Er weiß nicht, wohin es geht, und muss stundenlang still liegen. Mit ein paar Gewohnheiten wird die Reise für ihn ruhiger, und damit auch für alle anderen im Auto.

Pausen, Wasser, ruhiger Magen: gut ankommen

Die meisten Hunde fahren gut, wenn drei Dinge stimmen: regelmäßige Pausen, der richtige Zeitpunkt fürs Futter und eine ruhige Fahrt. Was darüber hinaus hilft, klären Sie mit Ihrer Praxis.

Planen Sie etwa alle zwei bis drei Stunden eine Pause ein, bei Welpen, älteren Hunden und großer Wärme öfter. Bieten Sie frisches Wasser an und geben Sie Ihrem Hund ein paar Minuten zum Schnüffeln und Lösen. Leinen Sie ihn an, bevor sich die Tür öffnet: An Raststätten ist Verkehr, und ein fremder Ort mit vielen Gerüchen macht manchen Hund schreckhaft oder übermütig. Ein ruhiger Platz abseits der Autos ist dafür ideal.

Füttern Sie nicht direkt vor der Fahrt. Eine kleine Mahlzeit einige Stunden vorher verträgt der Magen besser als eine volle Schüssel kurz vor dem Start, und unterwegs reichen Wasser und vielleicht ein paar Happen in den Pausen. Nehmen Sie das gewohnte Futter mit, auch für die Tage am Ziel, denn ein Futterwechsel auf Reisen schlägt vielen Hunden zusätzlich auf den Magen. Planen Sie die Hauptmahlzeit lieber für den Abend am Ziel ein.

Fahren Sie gleichmäßig und ohne ruckartige Manöver, das schont einen empfindlichen Magen. Lüften Sie gut, halten Sie die Sonne mit einem Schutz am Fenster fern und achten Sie darauf, dass der Platz Ihres Hundes nicht zu warm wird. Eine vertraute Decke mit dem Geruch von zu Hause gibt Halt. Und rechnen Sie Zeit ein: Wer ohne Eile fährt, macht die Pausen, die der Hund braucht, nicht nur die, die in den Plan passen.

Wird Ihrem Hund im Auto regelmäßig übel, speichelt er stark oder hat er große Angst, sprechen Sie vor der Reise mit Ihrer Tierarztpraxis. Gegen Reiseübelkeit lässt sich oft gut etwas tun, und bei Angst hilft häufig ein langsames Training mit kurzen, angenehmen Fahrten. Geben Sie aber nichts auf eigene Faust, auch keine Mittel für Menschen: Was Ihr Hund bekommt, sollte die Praxis für genau ihn empfohlen haben.

Die Pause an der Raststätte gehört dem Hund, nicht dem Fahrplan.

Isabelle Chloé Dubois-Adebayor

  • AutorIsabelle Chloé Dubois-AdebayorThe Partnership Ecosystem

Alles dabei für die lange Fahrt

Wasser, Napf, Decke und Futter: Die Packliste für Urlaub und Ausflüge hilft, dass nichts zu Hause bleibt.