Ein freigehaltener Termin, und niemand kommt: Für einen Betrieb bedeutet das verlorene Zeit, für andere Tierhalter einen Termin, den sie nicht bekommen haben. Wie Sie damit umgehen, legen Sie in Ihren Regeln fest – am besten mit Augenmaß.
Legen Sie in Ihren Regeln fest, was gilt, wenn ein Tierhalter ohne Absage nicht erscheint. Nennen Sie es so deutlich wie Ihre Regeln für Absagen und Verschieben, damit niemand überrascht ist. Tierhalter, die vorher wissen, was ein nicht wahrgenommener Termin bedeutet, sagen oft eher rechtzeitig ab – und Sie können den Termin noch an jemand anderen vergeben.
Wenn Sie Ihre Kunden kurz vor dem Termin erinnern, etwa am Vortag, vergessen weniger ihren Termin. Und wenn jemand trotzdem nicht kommt, fragen Sie zuerst nach, bevor Sie Ihre Regel anwenden: Manchmal steckt ein Notfall dahinter, ein krankes Tier oder ein Unfall auf dem Weg. Eine Nachfrage kostet wenig und zeigt, dass Ihnen die Tiere und ihre Menschen nicht gleichgültig sind.
Für Tierhalter gilt umgekehrt: Wenn Sie einen gebuchten Termin nicht wahrnehmen können, sagen Sie so früh wie möglich ab. Ein freigegebener Termin kann dann an jemanden gehen, dessen Tier ihn vielleicht dringend braucht. Und Sie ersparen sich die Folgen, die der Betrieb für Nichterscheinen festgelegt hat. Verlässlichkeit ist beim Buchen keine Einbahnstraße; ein kurzer Anruf genügt meistens.
Was Tierhalter beim Buchen erwarten können und welche Rechte sie haben, lesen Sie auf der Seite Unsere Regeln.