Regeln, die man vor dem Buchen lesen kann
Die beste Regel nützt nichts, wenn sie erst nach dem Buchen auftaucht. Sichtbar, kurz und verständlich – so wird aus einer Regel eine Vereinbarung, die beide Seiten kennen.
Tierhalter sollen vor dem Buchen wissen, bis wann sie absagen oder verschieben können und was gilt, wenn sie nicht erscheinen. Nur dann ist die Buchung eine Vereinbarung, die beide Seiten kennen. Regeln, die erst in einer Bestätigung oder auf Nachfrage auftauchen, wirken wie Kleingedrucktes und führen genau zu dem Ärger, den sie vermeiden sollten. Zeigen Sie sie so, dass man sie nicht übersehen kann.
Formulieren Sie Ihre Regeln kurz und konkret. Statt allgemeiner Hinweise wie „Absagen bitte rechtzeitig“ nennen Sie, was rechtzeitig für Sie bedeutet und was sonst gilt. Vermeiden Sie Fachbegriffe und Nebensätze, in denen sich Bedingungen verstecken. Ein Tierhalter sollte Ihre Regeln in einer Minute lesen und verstehen können – auch abends, auch auf dem Handy. Das ist fair und spart Ihnen Rückfragen.
Und bleiben Sie bei dem, was Sie geschrieben haben. Wenn Sie eine Regel ändern, sollte die neue nur für neue Buchungen gelten, nicht für Termine, die unter der alten gebucht wurden. So bleibt Ihr Wort verlässlich, und Tierhalter können sich darauf verlassen, dass die Bedingungen beim Termin dieselben sind wie beim Buchen. Das ist nicht nur fair, sondern schützt Sie auch vor Streit.


